5 Fakten über CBD

5 Fakten über CBD

CBD – Cannabidiol, dieser einzigartige Wirkstoff aus der Hanfpflanze, sorgt derzeit für großes Aufsehen im Bereich der medizinischen Behandlung von vielen Krankheiten. Die Behandlungsschwerpunkte sind breit gefächert und Therapiemöglichkeiten sind gigantisch. Um mehr über die Eigenschaften des Wirkstoffs zu erfahren, haben wir 5 Fakten zusammengetragen, die Du über CBD unbedingt kennen solltest.

1. CBD ist einer der Hauptwirkstoffe der Hanfpflanze

CBD - Cannabidiol ist der zweithäufigste Wirkstoff neben dem wohl bekannten THC – Tetrahydrocannabinol und ist eine von über 65 weiteren molekularen Verbindungen in der Hanfpflanze. Diese Moleküle werden übergeordnet als Cannabinoide bezeichnet. Aufgrund der hohen Konzentration von CBD und THC, sind die beiden Wirkstoffe auch die am ausführlichsten untersuchten Verbindungen der Hanfpflanze. Die Konzentration der Inhaltsstoffe schwankt jedoch entsprechend der Art bzw. Zucht der Pflanze und der angestrebten Verwendung des Hanfs. Beispielsweise hat Hanf, welcher vorrangig für den Konsum als Genuss- oder Therapiemittel verwendet wird, eine sehr hohe Konzentration der Wirkstoffe CBD und THC, da die Wirkstoffe als wertvolle Rohstoffe betrachtet werden. Hanf, welcher überwiegend für die weiterverarbeitende Industrie verwendet wird, weist sehr geringe Mengen des gesamten cannabinoiden Spektrums auf. Dies dient klar der Prävention, um Missbrauch vorzubeugen und eine Zweckentfremdung der Pflanze zu verhindern.

2. CBD macht nicht high

Anders als THC, wirkt CBD nicht psychoaktiv! Im Laufe der Zeit, ist es Wissenschaftlern bei der Hanfzüchtung gelungen, Hanfpflanzen hervorzubringen, welche eine sehr hohe Konzentration von CBD aufweisen und gleichzeitig ein sehr niedrige bis kaum vorhandene Menge des THC’s verzeichnen. Somit können trotz der streng zu beachtenden Regelwerke rund um den Hanfanbau, Hanfprodukte in Umlauf gebracht werden. Dinge wie Hanftee, Hanfproteine, Hanfsamenöl, Salben und Cremes auf Hanfbasis sowie Hanfgetränke, werden dem Markt zugänglich gemacht. Ja und auch unser CBD-Öl ist Teil der ganzen Wertschöpfungskette.    

3. CBD ist das Gegenstück zu THC

CBD wirkt entgegen der psychoaktiven Wirkung von THC und vermag bei einer Überdosierung die unangenehmen Nebenwirkungen zu beenden oder zu mindern. Für Menschen, welche medizinisch auf eine konventionelle Behandlung mit Cannabis und Cannabisprodukten mit hohem THC-Anteil angewiesen sind, eröffnen sich dank CBD neue Therapieansätze -ohne psychoaktive Nebenwirkungen. CBD hat viele parallele Anwendungs- sowie Wirkmöglichkeiten wie THC. Das stellt für viele Menschen die bei der Verwendung von psychoaktivem Cannabis eventuell eine negative Erfahrung gemacht haben, ein wirksames Mittel dar, denn bei einigen Anwendern von THC haltigen Mitteln sind u.a. Ängste, Panikattaken oder daraus resultierende Psychosen entstanden. Dieses Risiko wird durch CBD entschärft und weiter vermag CBD mit seinen Eigenschaften eine Fülle von neuen Anwendungen.    

4. CBD arbeitet im Endogenen Cannabinoid-System

Jeder Mensch und jedes Säugetier verfügt über das s.g. endogene Cannabinoid-System (Abk. Endocannabinoides-System - ECS), in welchem körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) als Botenstoffe eingesetzt werden. Dieses „ECS“ ist eine Art Schaltzentrale zur Regulierung gewisser Abläufe wie z.B. Immunfunktionen, Schlaf, Verdauung, Schmerzempfinden, Entzündungen und viele weiteren. Im ECS finden wir Cannabinoid-Rezeptoren oder simpler ausgedrückt „Andockstellen“ (CB1 & CB2) für die Botenstoffe. Sollte nun die körpereigene Produktion der Cannabinoide aus dem Gleichgewicht geraten oder zu gering ausgefallen sein, können dadurch Fehlinformationen im Körper entstehen. Beispielsweise verwenden wir nun eine Signalübertragung, die Schmerz an einen unbestimmten Punkt des Körpers sendet. Da der Sender (Rezeptor) nun wegen der gestörten Endocannabinoid-Produktion nicht mehr mit dem passenden Botenstoff bespielt wird um das Signal zu unterbrechen, sendet dieser Rezeptor dauerhaft eine Fehlinformation. 

5. Auch Tiere verfügen über ein Endocannabinoides-System

Ob Hund oder Katze bis hin zum kleinen Hamster -CBD kann genauso wie beim Menschen auch erfolgreich bei Tieren angewendet werden. Es ist herzzerreißend, wenn unsere geliebten Vierbeiner an schmerzhaften Leiden erkrankt sind oder aufgrund von neuronalen Erkrankungen nicht mehr am normalen Alltagsleben teilnehmen können. Im Fall von neuronalen Erkrankungen sehen wir leider auch teilweise den totalen Ausfall des Bewusstseins sowie motorische Blockaden der Tiere, was besonders beunruhigend anzusehen ist. Cannabidiol kann in einigen Fällen auch dort eine große Erleichterung für die Tiere bieten.

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.